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Dieses Papier, "Timeless Demonstrations of Parkinson's First Law" von Brannon, Hershberger und Brock, untersucht die Gültigkeit von Parkinsons Gesetz, das besagt, dass "sich Arbeit so ausdehnt, dass sie die verfügbare Zeit für ihre Erledigung ausfüllt." Die Autoren zielen darauf ab, empirische Beweise für dieses häufig zitierte, aber selten getestete Prinzip zu liefern.
Einführung in Parkinsons Gesetz
Parkinsons Gesetz ist ein Prinzip, das nahelegt, dass Individuen dazu neigen, die gesamte für eine Aufgabe vorgesehene Zeit zu nutzen, selbst wenn die Aufgabe in kürzerer Zeit erledigt werden könnte. Dieses Papier versucht, dieses Prinzip durch empirische Forschung zu validieren.
Experimentelles Design und Ergebnisse
Die Forscher führten eine Reihe von Experimenten durch, bei denen die Teilnehmer aufgefordert wurden, Fotosätze zu bewerten oder Phrasen zu verarbeiten. In den experimentellen Gruppen wurden die Teilnehmer informiert, dass eine letzte Aufgabe abgesagt wurde, bevor sie die vorletzte Aufgabe begannen. Die Ergebnisse zeigten durchweg, dass die Teilnehmer in den experimentellen Gruppen signifikant mehr Zeit für die dritte Aufgabe aufwendeten als die Kontrollgruppen, die alle Aufgaben erledigen sollten. Dies demonstrierte einen "Cancellation-Dalliance-Effekt", der Parkinsons Gesetz unterstützt.
Robustheit des Cancellation-Dalliance-Effekts
Dieser Effekt wurde in mehreren Studien sowohl mit subjektiven als auch objektiven Bewertungskriterien repliziert, was auf die Robustheit des Phänomens hindeutet. Die konsistenten Ergebnisse in verschiedenen experimentellen Kontexten legen nahe, dass dieses Prinzip auf eine Vielzahl von Aufgaben und Situationen anwendbar sein könnte.
Fazit
Die Studie liefert starke empirische Unterstützung für Parkinsons Gesetz auf individueller Ebene. Durch die Manipulation der wahrgenommenen verfügbaren Zeit zeigten die Forscher, dass Individuen dazu neigen, ihre Arbeit so auszudehnen, dass sie die vorgesehene Zeit ausfüllt, selbst wenn ein Teil dieser Zeit unerwartet unnötig wird.
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